Das Kerpener Kulinarische Kirchen Kino

präsentiert vom KKKK-Team

immer sonntags um 16:00 Uhr

 

im Kath. Pfarrzentrum Horrem

Hauptstraße 215

50169 Kerpen-Horrem

Das Programm im ersten Halbjahr 2017:

Der nächste Film am 7. Mai:

"Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand"

 

Felix Herngren * S * 2013 * 115 Min. * Eignung ab 14
mit: Robert Gustafsson, Iwar Wiklander, Mia Skäringer, Jens Hultén

 

Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (Originaltitel: Hundraåringen som klev ut genom fönstret och försvann) ist eine schwedische Filmkomödie von Felix Herngren aus dem Jahr 2013, basierend auf dem gleichnamigen Roman von Jonas Jonasson. 

Handlung
Was Allan Karlsson in seinem Leben am allermeisten bedeutet hat, war sein Kater Molotow. Als ein Fuchs den Kater tötet, bastelt Allan eine Sprengstoff-Falle. Aufgrund der Detonation, die nicht unbemerkt bleibt, weist man den 99-Jährigen in ein Altersheim ein. So hatte Allan sich sein Leben hindurch bis ins Altersheim gesprengt. […]

Das kann's doch nicht gewesen sein, denkt sich Allan Karlsson an seinem 100. Geburtstag und macht sich aus dem Fenster des Altersheims in Pantoffeln auf den Weg zur nächsten Bushaltestelle. 

Der Beginn einer turbulenten Reise: Allan findet einen Koffer voller Geld,

bekommt es mit einer Gang von Kriminellen zu tun, schließt neue Freundschaften, trifft einen inkompetenten Polizisten 

und Elefantendame Sonja, mit der er schließlich nach Indonesien fliegt. Nichts besonderes für Allan, der wirklich alles schon erlebt hat, überall auf der Welt die wichtigsten Persönlichkeiten traf und - unbeabsichtigt - Einfluss auf entscheidende politische Ereignisse des 20. Jahrhunderts nahm, wie die Erfindung der Atombombe ...

Hundert Jahre lang hielt Allan Karlsson die Welt in Atem, freundete sich mit US-Präsidenten ebenso an wie mit russischen Tyrannen - und auch bei seinem letzten Trip überschlagen sich die Ereignisse.

Nach Jonas Jonassons Weltbestseller inszeniert der Schwede Felix Herngren mit Komiker-Ass Robert Gustafsson in der Hauptrolle ein aberwitziges Roadmovie mit skurrilen Figuren, das nicht nur die Weltgeschichte umschreibt, sondern auch so richtig zu Herzen geht ...

 

Fazit: Die aberwitzige Verfilmung des furiosen Weltbestsellers: erfolgreichster Kinostart aller Zeiten in Schweden.
– KINO.DE

Rezeption
Der Film erhielt gemischte bis positive Kritiken. Auf der Website Rotten Tomatoes erhielt der Film 70 % positive Bewertungen. Die deutschen Kritiken waren überwiegend positiv, während man dem Film international nur wenig Gutes abgewinnen konnte.


 „Der Film läuft Gefahr die Gleichgültigkeit, mit der der unsympathische Titelheld auf das Chaos um ihn reagiert, auch auf seine Zuschauer zu übertragen, insbesondere auf jene, die den speziellen Humor der schwedischen Komödie nicht verstehen […]. "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" ist ein langatmiger Witz, der weder lustig noch ernst gemeint ist.“
– MARK KERMODE UND PETER BRADSHAW: The Guardian

 

 „Als Mischung aus “Zelig” und “Forrest Gump” präsentiert sich Herngrens gelungene Literaturverfilmung, die das ausufernde, erzählerische Dickicht der Vorlage gelichtet hat, ohne den Geist von Jonassons Roman zu beschädigen. Dabei betont der Film mehr die dramatischen Momente der Geschichte und spielt die komödiantischen Elemente ohne aufdringliche Verstärkereffekte aus.“
– MARTIN SCHWICKERT: epd Film

 

FBW

Die behördliche Deutsche Film und Medienbewertung (FBW) hat dem Film das Prädikat "Besonders wertvoll" zuerkannt. Die Jurybegründung in Auszügen: "In der Adaption des Bestsellers von Jonas Jonasson wird geschickt die Lebensgeschichte des Titelhelden mit dessen letztem Abenteuer verwoben und auf beiden Ebenen ist die Geschichte voller skurriler Figuren, irrwitziger Zufälle und Explosionen … Dabei entsteht der Humor fast immer aus den absurden Situationen und nicht, weil die Figuren der Zeitgeschichte zu Karikaturen werden. Auch dadurch ist der Film trotz der vielen Leichen, die Allens Weg pflastern, nie brutal, denn erzählt wird stets aus seiner Perspektive, und er bleibt hundert Jahre lang im Grunde unschuldig, weil er mit den großen Augen eines Kindes durch sein Leben stolpert …

Der Komiker Robert Gustafsson spielt ihn dann auch nicht als eine Witzfigur, sondern als einen im Grunde sanften Toren, der durch seine Ignoranz unverwundbar wird. Felix Herngren ist eine kongeniale Adaption des Bestsellers gelungen. Trotz der Fülle an Episoden, Figuren und Spielorten zerfällt er nie in seine Einzelteile, sondern wirkt wie aus einem Guss."

 

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